Unser 1. Vorsitzender rettet vier Menschen aus dem Rhein

Unser 1. Vorsitzender rettet vier Menschen aus dem Rhein

Am 22. Juni kam es am Düsseldorfer Rheinstrand zu einem dramatischen Vorfall, der zeigt, warum verantwortungsvoller Wassersport und gelebte Sicherheit für unseren Verein keine Floskeln, sondern gelebte Praxis sind.

Unser 1. Vorsitzender Christian Deussen war an diesem Tag mit seinem Jetski in der Nähe des Paradiesstrands unterwegs, als er plötzlich Hilferufe aus dem Wasser hörte. Mehrere Personen waren in Not geraten. Zwei Männer konnten sich noch aus eigener Kraft an den Jetski retten – zwei weitere wurden bereits von der starken Rheinströmung erfasst und drohten unterzugehen.

Ohne zu zögern handelte Christian besonnen und kontrolliert: gesichert durch seine Rettungsweste sprang er ins Wasser und zog zunächst einen der Männer zurück zum Jetski. Der zweite, ein 16-jähriger Jugendlicher, war zu diesem Zeitpunkt bereits unter Wasser verschwunden. Erst im letzten Moment konnte Christian ihn an einem dunklen Haarbüschel erkennen, packen und mit aller Kraft nach oben ziehen – eine Rettung in buchstäblich letzter Sekunde.

Wenige Wochen später kam es zu einem bewegenden Wiedersehen: Der gerettete Jugendliche besuchte Christian gemeinsam mit seinem Vater. Er berichtete, dass er ursprünglich anderen helfen wollte, dann jedoch selbst den Halt verlor. „Es fühlte sich an, als würde mich etwas an den Füßen nach unten ziehen“, schilderte er. Der Griff in seinen Haaren sei der Moment gewesen, der ihm das Leben rettete.

Die Wasserschutzpolizei Düsseldorf warnt seit Jahren eindringlich vor dem Baden im Rhein. Allein im Jahr 2025 gab es bereits zahlreiche Einsätze wegen vermisster Schwimmer – nicht alle endeten glimpflich. Vier Menschen, die an diesem Tag in Lebensgefahr waren, überlebten nur durch das schnelle und entschlossene Eingreifen unseres Vorsitzenden.

Polizeipräsident Alexander Dierselhuis würdigte das Handeln von Christian Deussen ausdrücklich als „mutig und besonnen“.

Für uns als Düsseldorfer Rheinsportclub e. V. bestätigt dieser Einsatz, wofür wir seit über 20 Jahren stehen:
Verantwortung, Ausbildung, Sicherheitsbewusstsein und Respekt vor dem Rhein. Bei uns sind Rettungswesten Pflicht, Sicherheitsausrüstung gehört zur Grundausstattung jedes Jetskis. Als Konsequenz aus diesem Einsatz haben wir zusätzlich 50 aufblasbare Rettungsbojen angeschafft, die innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit sind.

Unser Appell ist eindeutig – und wir teilen ihn vollumfänglich mit Rettungsdiensten und Behörden:

Genießt den Rhein als Natur- und Freizeitort, aber geht nicht ins Wasser.
Die Strömung, plötzliche Tiefenwechsel und der Schiffsverkehr bringen selbst erfahrene Schwimmer in akute Lebensgefahr.

Wir sind stolz auf das Handeln unseres 1. Vorsitzenden – nicht, weil es heldenhaft wirkt, sondern weil es zeigt, was verantwortungsvoller Wassersport bedeutet, wenn es darauf ankommt.

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